LAST BØLT CEREMONY - DELIR.IUM
Label: Paranoia Productions
VÖ-Datum: 09.10.2026
LP | CD | Digital
Anfragen Promotion CD | Digital: dr@tonzonen.de
Label: Paranoia Productions | Vertrieb: Cargo Records | Verlag: Edition Vinyl Kommune
Katalognummer: PP02
LP: Transparent | Marmoriert blau grün schwarz | Marmoriert grün schwarz transparent
CD: Digipak
Genre: Psychedelic Rock | Stoner Rock | Post Punk
Tracks: 01 Demora 02 Raging River 03 Drones 04 Ides Of March 05 Delir 06 Purple Poppy
Mix & Mastering: Hendrik Schoebel
Vor knapp zwei Jahren überraschte Last Bølt Ceremony mit ihrem Debüt Neuzeit, jetzt erscheint ihr neues Album delir.ium und führt uns in neue Sphären von Stoner, Prog, Grunge, Psychedelic und Post Punk. Der Titel des Albums ruft nicht nur Assoziationen an ein gestörtes Bewusstsein oder Halluzinationen auf, die Formenvielfalt der Platte lässt zugleich an eine Dysbalance von Körper und Geist denken, was zu einem extrem spannenden Klangerlebnis führt. Temporäre Dissonanzen, plötzliche Tempowechsel und sphärische Klangstrukturen verdeutlichen die musikalische Experimentierfreudigkeit dieses Trios aus Dortmund, bestehend aus Thomas (Gesang, Gitarre), Frank (Bass) und Dan (Schlagzeug).
Seid ihr bereit für die Reise ins delir.ium? Mit demora, span. „verzögert, verspätet, langwierig“, werdet ihr abgeholt. Wie wenn Informationen verspätet im Hirn ankommen oder Aufgaben erledigt werden müssen, die viel Zeit in Anspruch nehmen, baut sich dieser Song langsam, aber steigernd auf und entwickelt sukzessive breitere Klangwelten, die sich in unterschiedlichsten Echo-Sounds der Gitarren und dem Gesang als zusätzliches Klangmodul entfalten. Die Taktwechsel in raging river lassen an einen aufbrausenden Fluss oder plötzliche Stimmungswechsel denken, während man in den Lyrics an das Gefühl erinnert wird, sich einer nahezu unlösbaren Aufgabe zu stellen und diese doch zu bewältigen. Drones vereinbart wohl am meisten alle Musikstile. Die Referenz auf die männliche Honigbiene, deren einzige Aufgabe darin besteht, eine junge Königin zu befruchten, wird im Song langsam aufgeschlüsselt: Der ruhige Einstieg, kurze brachiale Einsätze, lange Tonschleifen und unerwartete Breaks symbolisieren das lange Arbeitsleben der Biene, dessen Tristesse entweder direkt nach der Paarung, meist aber bei einer Drohnenschlacht im Spätsommer jäh endet, wenn sie aus dem Stock gejagt wird. Eben dies spiegelt das Ende von drones, ein emotionales Feuerwerk der Klangkunst.
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