SOUND OF SMOKE - MIRAGE

Label: Tonzonen Records

VÖ-Datum: 27.03.2026

LP | CD | Digital

Anfragen Promotion CD | LP: dr@tonzonen.de

Label: Tonzonen Records | Verlag: Edition Vinyl Kommune | Vertrieb: Cargo Records

Katalognummer: TON196

LP: 700 Stück (Vinylfarbe Aurora Glow), Gatefold, DL-Karte | EAN: 4260589412427

CD: Digipack | EAN: 4260589412502

Album digital: https://cargorecordsde.ffm.to/soundsofsmoke-mirage

Genre: Rock, Blues Rock, Psychedelic, Vintage Rock

Tracks: 01 Dancing Like Smoke | 02 Röntgenstrahlen | 03 Endless Night | 04 Fata Morgana | 05 New Direction | 06 Wicked Games | 07 Lush | 08 San Junipero | 09 Zweierlei

Engineer: Richard Behrens | Graphic Design: Mirkow Gastow | Mastering Engineer: Leonard Vaessen | Mixer: Richard Behrens, Big Snuff Studio

SOUND OF SMOKE live

27.03.26 - Plan B Records, Bern (CH)

02.04.26 - Jazzhaus, Freiburg (DE)

04.04.26 - Stud, Offenburg (DE)

SOUND OF SMOKE

Das Psychedelic Soulrock Quartett aus Freiburg im Breisgau gibt es bereits ein ganzes Jahrzehnt. Im März 2016 hatte die Band in der jetzigen Formation ihren ersten Jam. 2017 brachte die Band noch mit Zweitem Gitarristen ihre erste EP ELEUTHEROMANIA (11/2017) heraus, welche mehr von Hard Rock und Metal geprägt war. Das Stilprägende Element in Form von Isabelles soulgeladener Stimme wusste die Band jedoch schon damals gezielt hervorzuheben. Ab 2018 trat man dann in der bekannten Formation und mit bluesigerem, psychedelischeren Sound auf. Anschließendes intensives Touren durch Deutschland und Teile Europas folgten und Sound Of Smoke erarbeiteten sich einen respektablen Ruf als Liveband mit packender Bühnenperformance ihrer charismatischen Leadsängerin.

2022 unterschrieb die Band ihren ersten Vertrag beim Label Tonzonen Records und brachte ihr erstes Langspielalbum TALES (02/2022) heraus. Ein Jahr später folgte PHASES (02/2023). Mit MIRAGE (03/2026) veröffentlicht die Band pünktlich zum 10 jährigen Geburtstag das dritte Studioalbum Album über Tonzonen Records.

MIRAGE

Lange war es ruhig um Sound Of Smoke aus Freiburg im Breisgau. Nachdem das Psychedelic Soulrock Quartett ihre letzte Platte PHASES im Frühjahr 2023 über Tonzonen Records veröffentlicht hatte, gab es viel Zuspruch innerhalb der deutschen und teils auch internationalen Szene. Aufgrund anschließender diverser privater Umstände, unter anderem ein Baby und der Umzug in eine andere Stadt, hatte sich die Band darauf geeinigt, sich mehr dem Songwriting zu widmen und das Touren zu reduzieren.

Nun freuen sich die Freiburger*innen im März 2026 ein neues Album zu präsentieren! MIRAGE, so wird die 3. Langspielplatte der Band heißen und knüpft an das bewährte Konzept von Sound Of Smoke an: Johannes Braunsteins vorantreibende Schlagzeugbeats, Florian Kiefers donnernder Bass, welcher teilweise schon als Rhythmusgitarre interpretiert werden kann, Jens Stövers elektrische, twangy Gitarre ergänzt mit sphärischen Echo- & Fuzz-Sounds, sowie oszillierende Synthesizer. Zu guter Letzt gibt Isabelle Bapté mit ihrer souligen Stimme und Flöteneinsätzen dem Sound Of Smoke den famosen, individuellen Touch, welcher die Band so einzigartig macht. Der Titel MIRAGE und das Artwork des Albums lassen unmissverständlich verlauten wohin der Trip mit Sound Of Smoke geht: Die Silhouetten der Bandmitglieder stehen umgeben von einer kargen Steinwüste und lösen sich andeutungsweise auf. Im Hintergrund eine allmächtige Sonne, Sternenhimmel und diverse Objekte in Form von Planeten und Pilzen. Das Cover lädt den Betrachter ein auf eine Psychedelische Reise mit Sound Of Smoke in surreale Wüstenlandschaften.

Gestaltet wurde das Artwork von Mirkow Gastow, auch hier griff die Band auf bewährte Pinsel zurück, denn Gastow gestaltete auch für das Vorgängeralbum PHASES das ikonische Artwork.Schließlich fanden sich die Musiker*innen im September 2025 in den Berliner Big Snuff Studios wieder. Hier hatte die Band bereits PHASES aufgenommen. Altbewährte vintage Tonbandmaschinen, selbiger Tonmeister Richard Behrens, welcher mit Ikonen wie KADAVAR, ELDER und GRAVEYARD zusammenarbeitet. Das selbige abgefahrene Vintage-Gear, welches die Träume von Vintagerockern permanent erfeuchten lassen. Die Band war mit dem Ergebnis der letzten Platte einfach so zufrieden dass MIRAGE wieder im selben Studio produziert werden musste wie die Vorgängerplatte. Einziger Unterschied zu 3 Jahren zuvor [Funfact]: Das Studio musste in der Zwischenzeit umziehen und fand sich in den Räumlichkeiten der ehemaligen Fahrbereitschaft in Berlin-Lichtenberg wieder, das war der Fahrdienst für Agenten der DDR-Stasi in Berlin!

Bekanntes Studio, bewährter Sound Of Smoke und doch ein leicht veränderter Vibe: In 10 Studiotagen nahmen die Freiburger Psychedelicrocker 9 Songs für MIRAGE auf. Der Bass und das Schlagzeug bilden im kompletten Album eine unverwüstliche Grundlage, auf welcher sich die elektrische Gitarre und vor allem der Gesang befruchten lassen und voll entfalten können. Immer wieder werden die Songs von längeren Gitarrensoli durchzogen. Die Band hat sich auch im Studio weiterentwickelt: So verleihen zusätzliche akustische 12-Saiter Gitarren auf dem Opener „Dancing Like Smoke“ und dem Surf-Westernstück „New Direction“ unglaublich viel psychedelische Tiefe, sogar eine Geige und Slidegitarren sind zu hören. Mit „Lush“ präsentiert die Band eine Nummer, welche mit souligem und funkigem Flair nicht mehr von den 60s geprägt sein könnte und gleichzeitig Probleme anspricht, welche seit jeher in unserer modernen Zeit leider noch immer präsent sind: Der Hass auf vermeintlich fremde Menschen und sogenannte „Andersartige“.

Auch die etwas härtere Fraktion kommt mit „Wicked Games“ und „San Junipero“ voll auf ihre Kosten, denn auch den amtlichen Bluesrock hat Sound Of Smoke nicht verlernt und verarbeitet im Text Eindrücke einer „Black Mirror“-Folge. Der Bass und das Schlagzeug bilden im kompletten Album eine unverwüstliche Grundlage, auf welcher sich die elektrische Gitarre und vor allem der Gesang voll entfalten können. Immer wieder werden die Songs von längeren Gitarrensoli durchzogen. Die Synthesizersounds, welche von Kiefer und Bapté eingespielt werden, beamen das ganzen nochmal in eine andere Dimension. Mit „Röntgenstrahlen“ und „Zweierlei“ zeigt die Band wie klassischer Stonerrock und exzessiver WahWah-Pedal-Gebrauch mit Neuer Deutschen Welle gekonnt kombiniert wird. Die Band feiert damit ihr Debut mit ihren ersten beiden Songs in deutscher Sprache und gibt Eindrücke in das Seelenleben des Lyrischen Ichs. Und wer „Zweierlei“ noch etwas auslaufen lässt, findet möglicherweise noch eine kleine Überraschung. Somit knüpft die Band auch an Sounds an, die man eher mit den 80er Jahren verbindet, aber Sound Of Smoke machen daraus wie gewohnt komplett ihr eigenes Ding: „Endless Night“ ist die wohl psychedelischste Nummer auf dem Album und trumpft mit einem Synthesizersound auf, welcher als Trademark zusammen mit dem Sirenenartigen Gesang unverkennbar für den Song steht. Abgerundet wird das Ganze von einer Gitarre, welche nach dem Recording und komplett Rückwärts abgespielt wird.

„Tomorow Never Knows“ und „Are You Experienced?“ haben aus den 60s angerufen und wollen ihren Vibe zurück! Für genau solche Kniffe sucht man ein gutes Studio auf. „Fata Morgana“ kann man durchaus auch als Albumtitel interpretieren, so ist eine Fata Morgana dasselbe wie eine Mirage. Der Song hat eine nüchterne und gleichzeitig aggressive Soundlandschaft, welche an ein orientalisches Wüstenflair erinnert. Im Songtext wird eine toxische Liebesbeziehung thematisiert und mit einer Fata Morgana verglichen. Bapté beweist damit einmal mehr, wie gekonnt und individuell ihr Songwriting ist und versteht es Gefühle passend in eine Soundkulisse einzuweben. Zusammenfassend kann man sagen: Es hat Sound Of Smoke nicht geschadet, sich in den Proberaum zu verkriechen, neue Songs zu schreiben und das ganze wieder als Platte aufzunehmen. Mit Behrens als Tonmeister holt die Band das bestmögliche aus den Songs raus. Stilistisch ist die Band sich treu geblieben: Musikalisch teilweise sehr unterschiedliche Songs welche in diverse Genre eingeordnet werden können. Doch versteht es die Band den Sound Of Smoke als roten Faden stets beizubehalten.Man möchte sogar behaupten, MIRAGE klingt noch etwas besser als das Vorgängeralbum, was sich die Band nie hätte erträumen lassen konnte, war PHASES damals für das Label und die Band doch so ein Kassenschlager. Doch davon soll sich am besten jedermensch selber ein Bild machen.